Leitha du Lichen bleu
geboren am 20.November 1997
gestorben im 17.Juni 2005

Leitha beim Antritt ihrer Heimreise ins neue Zuhause
Leitha wurde in Saignelégier in der Schweiz geboren. Sie hatte 3 Geschwister und Jürg holte sie mit 12 Wochen beim Züchter ab. Vorher hat er sie aber, wie ich meine Chiara auch, schon mehrmals besucht. Sie war ein aufgeweckter kleiner Wollbär. Faszinierend waren ihre blauen Augen, mit diesen konnte sie viele Leute um den Finger wickeln.

Leitha und ihre Geschwister beim Züchter
Leitha als Junghund
Leitha hatte sich zu einer prächtigen Junghündin entwickelt. Ihre Erziehung war alles andere als einfach, denn Jürg wollte von Anfang an einen Husky, den er auch frei lassen konnte. Sicher halfen dabei auch die anderen Hunde mit denen Leitha dazumal zusammenlebte. Aber trotz allem. Leitha wurde ein paar mal von Jürg geholt, wenn sie nicht kommen wollte, was für sie jedes mal sehr unangenehm war. In der Wohnung war sie ein ruhiger Hund, der nichts kaputt machte. Ein richtig toller Jungspunt.

Leitha mit 9 Monaten
Leitha ewachsen
Sie hatte sich zu einer selbstbewussten Husky-Hündin entwickelt. Dank sehr konsequenter Erziehung und "wildfreien" Zonen in unserer Gegend könnten wir sie wirklich frei laufen lassen und sie konnte mit unseren anderen Hunden spielen, bis zum umfallen.

Leitha im Mai 02 beim Freilauf
Leitha hatte es sich zur Aufgabe gemacht, Chiara zu einem der schnellsten Molosser auf dieser Welt zu trainieren. Die beiden können mit Wahnsinns Tempo über die Wiesen preschen und haben wirklich schon manchen Hund abgehängt.
Leitha mit 3,5 Jahren
Mit der Zeit wurde auch unser Husky ruhiger und gelassner. Was mich immer wieder aufs Neue verblüffte war, dass sie keine Probleme mit unseren Katzen macht. Sie hat sich mit allen unseren eigenen Katzen arrangiert. Leitha akzeptierte sie als "Familien"-Mitglieder. Aber wehe wenn sie draussen eine fremde Katze sah, da war der Teufel los. Die hätte sie ohne Gnade gejagt.
Leitha's Nachruf
Leitha lernte ich im Herbst 2000 als energiegeladenes Wollbündel kennen.
Eine Rasse von der ich vorher immer gesagt hatte, diese Rasse würde
ich mir nie zulegen.
Sie hat sich in mit Ihren Art in mein Herz geschlichen und ich vermisse
sie oft.
Ich musste lernen das man ein Husky erziehen kann, aber dass man für
vieles toleranter sein musste, was mir am Anfang viel Mühe und Sorgen
breitete, aber ich habe gelernt gelassen zu bleiben und konnte mich mit
Leitha gut arangieren.
Ich konnte mir Ihr sogar ein paar Ausdauerprüfungen ablegen, was voll ihrem Naturell ensprachen. Denn Laufen war für sie ein Klacks und die anschliessende Unterordnung musste nicht perfekt aussehen. Man musste nur sehen, dass der Hund noch aktiv mitmachte und das tat sie :-))
Im Winter 2004 wurde sie plötzlich krank. Leitha die nie was hatte
und ausser den üblichen Impfungen den Tierarzt nie sah. Sie bekam Medikamente,
es wurde besser, wieder schlechter, wieder besser. Im Mai 2005 ging es ihr
aber doch so gut, dass wir nochmals Ferien machten. Damals wussten wir noch
nicht, dass das die letzten sein würden :-((
Sie machte auf den Wanderungen mit und man merkte manchmal einfach dass
sie etwas schneller müde wurde, aber wir dachten nie, dass es so schlimm
war.
Im Juni konnte Leitha plötzlich zum Teil nur noch unter Schmerzen aufstehen,
wir machten verschiedene Untersuchungen und am 17.Juni ein MRI in der Tierklinik
Bern. Das Ergebniss war erschütternd und wir haben uns schweren Herzens
dazu entschloss sie noch in der Narkose über die Regenbogenbrücke
ziehen zu lassen.
Mit nicht mal 7 Jahren haben wir Leitha verloren - für uns viel zu
früh und völlig unerwartet. Sie hinterlässt eine riesen Lücke,
die kein Hund schliessen kann.
Leitha war ein ganz spezieller Hund und in unseren Herzen wird sie immer
weiter leben.....
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